Jahreskonzert 2013

Rendezvous

Samastag 04. und Sonntag 05. Mai 2013 Gemeindehalle Ellhofen

Mittwoch 8. Mai 2013

von Roland Kress

Gesangverein Urbanus Wimmental

Rendezvous mit über 700 begeisterten Zuhörern


Wann hatten Sie ihr letztes Rendezvous? Diese Frage stellte der Gesangverein Urbanus Wimmental in seinem Einladungsflyer zu seinen zwei Konzertabenden in der Ellhofener Gemeindehalle.Insgesamt über 700 Zuhörer ließen sich auf das Rendezvous mit den Wimmentaler Chören ein – und waren begeistert. Martina Gerok, Leiterin der Nachwuchschöre Urbanus Kids und Young Generation, hatte wie Uli Dachtler, Dirigent des gemischten Chores Urbanissimo,für eine gelungene Liedauswahl aus dem breitgefächerten Repertoire der Chöre gesorgt.

 

Wer zu Konzerten mit den Wimmentaler Chören geht, der weiß was ihn erwartet – unverkennbarer Urbanissimo-Sound. Von der melodiösen Ballade bis hin zu fetzigen und rockigen Musikstücken. Auf der Bühne gibt es kein stoisches Heruntersingen derLieder, die Chöre reißen von Beginn an ihr Publikum mit. „Das ist doch ein tolles Bild. An so einem Tag schlägt das Herz als Präsident  noch höher“, zeigte sich Gerald Kranich, Präsident vom Chorverband Heilbronn, beim Anblick der vielen kleinen Urbanus-Kids am ersten Konzertabend begeistert. Lautstark schmetterten sie das fast unaussprechliche „Supercalifragilisticexpialigetisch“ von der Bühne und setzten bei „Matilda“ gleich noch ein weiteres herrliches musikalisches Ausrufezeichen hintendran. Begeisterter Applaus belohnte die kleinen Sänger für ihren Auftritt.


Dass die Nachwuchssänger ein Mitspracherecht bei der Liedauswahl haben zeigte sich beim Jugendchor der Young Generation. Nach Udo Lindenbergs „Cello“ war mit „Stirb nicht vor mir“ ein Liedtitel der deutschen Rockband Rammstein angesagt.
Dann hieß es Bühne frei für 48 Urbanissimo-Sänger und Mario Finkbeiner an den Percussions. Ein letzter Blickkontakt zu Chorleiter Uli Dachtler am Keyboard und ab ging die Post auf eine musikalische Reise, die viele Glanzlichter zu bieten hatte. Heut - ist der Tag – nicht nur beim Liedtitel „Rendezvous“ war dem Chor die Freude am Gesang anzusehen. Als Zuhörer spürte man: Dieser Chor lebt die Musik. Man zeigt, was man kann und das ist beeindruckend. „Lass uns wie zwei Hände sein“, forderte das Gesangsduo Fritz-Peter Ostertag und Bärbel Henle das Publikum auf. Zwei starke Stimmen standen auf der Bühne und Uli Dachtler ballte nach Liedende die Faust: „Klasse gemacht“. 


Mit dem Tiroler Volkslied „Fein sein, beinander bleib’n“, präsentierte sich der Seniorenchor „Ur-banissimo“ unter der Leitung von August Henle. Nach Hubert von Goiserns „Weit, weit weg“ führte die musikalische Reise mit dem fröhlichen „Zottelmarsch“ zum früheren Schwabenrocker Wolle Kriwanek. „Gugug I han a UFO g‘sähe“ – herrlich die einstudierte Choreografie. Beim Blick in die Gesichter des Chores hätte man meinen können das UFO fliegt tatsächlich durch die Ellhofener Gemeindehalle. „Tage wie diese“, der Toten-Hosen-Hit der Düsseldorfer Kultband passte zu diesem Konzertabend. Weinsbergs Bürgermeister Stefan Thoma zog Resümee: „Ein herzerfrischender Konzertabend“. 
Text und Bilder (kre)

Von Karin Freudenberger
DIenstag 7. Mai 2013 (Weinsberger Tal)

Der Funke springt schnell über

Begeisternde Konzerte des Gesangvereins Urbanus Wimmental vor 700 Zuhörern

 

Ellhofen
Rund 700 Zuhörer in zwei Konzerten waren sich einig: Wieder einmal haben es die Sänger des Gesangvereins Urbanus Wimmental geschafft, mit einem begeisternden Konzert das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Neu war die Organisation. Erstmals war der Urbanus Gast in der Gemeindehalle Ellhofen, immerhin stellt die Nachbargemeinde auch viele Sänger in den verschiedenen Chören des Vereins.
Und auch die Unterteilung in einen „Familienabend“ am Samstag, bei dem die beiden Nachwuchschöre ebenfalls auftraten, und einen Auftritt der beiden „großen“ Chöre bewährte sich. Das Samstagskonzert war ausverkauft, am Sonntag gab’s nur noch wenig freie Plätze. „Uns hat die Atmosphäre hier deutlich besser gefallen“, freute sich Sängerchef Fritz-Peter Ostertag über das konzertante Ambiente.

Nachwuchsarbeit
Wie wichtig Urbanus die Nachwuchsarbeit nimmt, wurde wieder deutlich beim Auftritt des Kinderchors Urbanus Kids und der etwas älteren Young Generation mit Dirigentin Martina Gerok. Mit Superhits à la „Matilda“ oder dem Zungenbrecher „Supercalifragilisticexpialigetisch“ überzeugten die über 60 Kinder. Noch anspruchsvoller dann die Jugendlichen, die beim „Cello“ mit dem kleinen Mickey sogar einen großen Udo-Lindenberg-Fan als Solist brachten.
Der große Chor „Urbanissimo“ zeigte Chorsingen vom Allerfeinsten in großer Bandbreite. Mit Hits wie „Weit, weit weg“, „Because“, „die Rose“, oder „An Tage wie diesen“. Das Publikum war begeistert und brachte sich immer wieder mit rhythmischen Klatschen ein. Vor allem dann, wenn Dirigent Uli Dachtler die Gäste zum Mitsingen einlud.
Mucksmäuschenstill dagegen der Saal, als die Männer die Volksweise „Bajazzo“ perfekt interpretierten. Genauso die Ergriffenheit im kirchenmusikalischen Teil mit dem Credo aus Schuberts „Deutscher Messe“ und „Die Himmel rühmen“. Ein paar Tausend Zuhörer mehr hatte Komponist Dachtler, als er mit seiner Band beim Evangelischen Kirchentag in Hamburg „Lass uns wie zwei Hände sein“ aufführte.

 

Multitalent
Doch auch das Publikum in der Gemeindehalle überzeugte das Multitalent mit seiner Kreativität. Wie beim Titel „Leben mit Herz“, einem Song zum 70.Geburtstag von Carmen Würth. Der Text hierzu kam nach Gedanken der „Schraubenkönigin“ aus der Feder von Sängerin Bärbel Henle.
Doch Urbanissimo kann auch lustig. Wie zum Beispiel beim Zottelmarsche, der Parkplatzsuche beim „Mambo“ oder Wolle Kriwaneks „Ufo“. Eingebettet in den Auftritt waren auch zwei Lieder des neunköpfigen Traditionschors Urbanissimo unter der Leitung von August Henle.
Klar dass das Publikum mit minutenlangem Beifall mehrere Zugaben einforderte. Total begeistert über die schwierigen Stücke zeigte sich Achim Schliebe. „Die Sänger strahlen so viel Freude am Singen aus“, lautete sein Kompliment. 

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