Anlässlich des 80.Geburtstages unseres Ehrenvorstandes Gerhard Scherr

Benefizkonzert

zugunsten des Franken Hospiz in Weinsberg

Samstag 20. Oktober 2013 Bürgerhaus Wimmental

Mittwoch 23.10.2013 (Seite 29)

Bericht und Bilder von Karin Freudenberger

Benefizkonzert für Hospiz statt Ständchen

Konzert von Urbanus zum 80. von Gerhard Scherr

 

WEINSBERG Was passiert, wenn der Ehrenvorsitzende eines Gesangvereins den 80. Geburtstag feiert? Normalerweise kommen dann "die Sänger, trällern vor dem Haus des Jubilars ein paar Liedehen und ziehen nach einem kleinen Umtrunk wieder ab. Bei Gerhard Scherr sieht das anders aus, denn er prägte nicht nur den Gesangverein Urbanus Wimmental 18 Jahre lang mit, sondern ist als Vorsitzender des Freundeskreises Stationäres Hospiz Weinsberg immer noch ehrenamtlich aktiv. Die Idee zum Geburtstagsgruß der anderen Art, einem Benefizkonzert zugunsten der Hospizarbeit, hatte Urbanus-Chef Fritz-Peter Ostertag. Scherr war davon begeistert, zumal es noch einen "Nachschlag" gab. Der Gesangverein lud auch die befreundete Sängervereinigung Gleiberg aus Hessen ein.

 

Vielfältig Die vielen Besucher im Bürgerhaus in Wimmental erlebten ein tolles, vielfältiges Konzert. Den Auftakt gestaltete "Urbanissimo" mit zwei Titeln aus Afrika. Danach ging's weiter mit einem lauten Kikeriki", denn der Chor zog wieder einmal das Register des venezianischen Volksliedes um das tragische Schicksal vom "Hahn von Onkel Giacometo".

Doch die Sänger um Dirigent Uli Dachtler bezauberten auch bodenständig, etwa mit der schwäbischen Frage "Was isch denn des?" im legendären Ufo-Song von Wolle Kriwanek. Längst war zu diesem Zeitpunkt der Funke der Begeisterung aufs Publikum übergesprungen. Und so setzte sich das rhythmische ,,Taramtata" des Zottelmarsches" beim Ausmarsch in den Zuhörerreihen fort.

 

Oldies In die Oldieszene der 50er-bis 70er-Jahre entführten die Gleiberger Sänger. Sie huldigten dabei zwei kleinen Italienern, beschuldigten den Bossanova, entführten nach Kansas City oder schwärmten einfach nur "Schön, so schön, schön war die Zeit". Dirigent Andreas Stein, der aus Lehrensteinsfeld stammt, setzte auch bewusst das Publikum als Echo ein.

Beim Finale beeindruckten beide Chöre zusammen unter anderem mit einem ergreifenden ,,Ave verum", einem der Lieblingslieder des Jubilars. Scherr bedankte sich gerührt bei den Sängern: "Sie haben Großes geleistet", womit er dem Publikum aus dem Herzen sprach.

Bericht und Bilder: hlö
Mittwoch 23.Oktober 2013

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