Heckenfest

09/10.Juli 2005

vom 12.07.2005
Bericht von Karin Freundenberger

Die Original Rembocha Blasmusi

Kleinkunst und Chöre bei der Urbanus-Hütte

 

Mit neuen Ideen wartete auch dieses Jahr der Wimmentaler Gesangverein Urbanus auf, um Gäste in den Steinbruch hoch über dem Ort zum Heckenfest zu locken. Premiere hatte ein Pendelbus, der die Ortsmitte mit dem Festplatz verband.

"Wir wissen, dass für viele ältere Mitbürger der Weg schwierig ist, also testen wir den Pendelbus", meinte der Vereinsvorsitzende Stefan Reiter. Und siehe da: Die "Himmelsleiter" in Richtung Urbanus-Hütte sah dieses Jahr einige "Alpinisten" weniger, obwohl die Stammgäste dem Heckenfest treu blieben.

"Hello again" hieß deshalb auch das Begrüßungslied, mit dem Reiter seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis stellte. Es folgte eine bunte Mischung beim Kleinkunstabend, der nicht nur Wimmentaler Tradition in den Mittelpunkt stellte. Was Stimmungsmusik in weiß-blau gerauteten Landen bedeutet, demonstrierte die "Rembocha Blosmusi" aus dem Landkreis Traunstein. Und das in so mitreißendem Polkarhythmus, dass sogar das Tanzbein geschwungen wurde.

Einen Kontrast zu "Krachledernen und feschen Wadeln" setzten Reiter und Fritz-Peter Ostertag am Keyboard mit Oldie-Interpretationen. Die Jazzdance-Mädchen der Ballettschule Lindner-Klodt gaben nach heftigem Beifall auch eine Zugabe der Choreographie von Martina Alter zu Janet Jacksons "That's the way love goes".

"Vibration Kurby ist unser Bandname, und das heißt frei übersetzt vibrierender Kürbis", sagte Frontman Daniel Mohr seine Gruppe an. Die Jugendlichen boten neben Coversongs aus den Hitparaden auch selbst geschriebene Titel an.

Der zweite Tag des Festes galt dem traditionellen Chöresingen. Wie viele Freunde die Wimmentaler Urbanussänger haben, bewies das große Interesse. Immerhin kamen mit "Viva la musica" aus Eberstadt, den Kochendorfer Philharmonics, der Sängerabteilung des TV Grantschen und dem Liederkranz Affaltrach vier Gastchöre zur Urbanushütte.

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