Benefizkonzert

zu Gunsten des Franken-Hospiz-Hauses in Weinsberg

Sonntag 02.Mai 20014 18:00 Uhr
St.Oswald Kirche Wimmental

vom 04.05.20014
Ausgabe Weinsberger Tal
Bericht von Margot Stöhr-Michalsky

Musizieren für einen guten Zweck
 

Mit "Volltreffer"-Liedern, Spirituals und einem stimmungsvollen Blasmusik-Potporri füllten der Kinder- und Jugendchor des Gesangvereins Urbanus und das Jugendorchester der Musikvereine Sülzbach, Affaltrach und Willsbach die St.-Oswald-Kirche in Weinsberg-Wimmental.

Die Kooperation zu Gunsten des Franken-Hospiz-Hauses in Weinsberg war gelungen. Dem ersten gemeinsamen Auftritt von 70 jungen Leuten für einen guten Zweck zollten die 150 Zuhörer viel Beifall. Im Vorfeld dankte der Gastgeber Pfarrer Mijo Blazanovic den Akteuren und freute sich, "dass junge Menschen bereit sind, für andere etwas zu tun". Beide befreundete Vereine nahmen den Wunsch nach einem gemeinsamen Konzert zum Anlass, den Erlös für das Franken-Hospiz-Haus in Weinsberg zu spenden. Die Urbanus-Kids unter Leitung von Uli Dachtler machten den schwungvollen Auftakt. Ein kurzes Winken in die Bankreihen und dann "Hallo Leute". Der spritzig vorgetragene Wunsch "Ich wollt', ich wär' ein Huhn" kam bei den Zuhörer an.

"Young Generation", der Jugendchor des Gesangvereins Urbanus Wimmental, hatte Spirituals zum Mitschnipsen einstudiert. "Rock my soul" oder "Let it shine". Die Titel "Volltreffer" und "Wir sind stark" verdeutlichten das Thema "Starke Lieder für starke Kinder".

Der Vorsitzende des Gesangvereines Urbanus, Stefan Reiter, führte durch das Programm des Benefizkonzertes, das ebenfalls Informationen über die Hospizbewegung beinhaltete. So erfuhren die Besucher, dass 1967 in London das weltweit erste Hospiz-Haus eröffnet wurde. Für die "Herberge vor der letzten Lebensreise", wie das Hospiz auch genannte werde, so Reiter, wollten die jungen Leute heute musizieren.

Nach kurzer Umbaupause wurde es richtig eng im Altarraum. Die Akteure des Jugendorchesters der Musikvereine Sülzbach, Affaltrach und Willsbach unter Leitung von Bernd Stammer nahmen Platz. Hautnah verfolgten zum Beispiel die Gäste der ersten Reihe den Einsatz der Pauke. Ruhig und getragen führte das Orchester mit zwei Bachkompositionen in das Repertoire ein. Rhythmuswechsel gab es bei südamerikanischen Weisen und bei der Suite. Beim langsamen Choral und beim temporeichen musikalisch umgesetzten Naturschauspiel in den USA zeigte der Nachwuchs seine Vielfalt. Ohne Zugaben durfte das Jugendorchester nicht gehen. Ein begeisterter Beifall war der Lohn für die Musiker. Gerhard Scherr vom Freundeskreis Stationäres Hospiz dankte den Kindern und Jugendlichen für "die tolle Sache". 

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